Pelletheizung – Umweltbewusstes Heizen

By | 13. September 2013

Nicht allein durch die Tatsache, dass die Kosten für das Heizen – sei es nun mit Strom, Gas oder Öl – in den letzten Jahren regelrecht explodiert sind, sondern auch die Entwicklung eines immer verantwortungsvolleren Umweltbewusstseins nehmen viele Hausbesitzer, Wohnungseigentümer, Wohnungsbaugenossenschaften etc. zum Anlass auf eine Pelletheizung umzusteigen – weitere Infos finden Sie auf dieser Seite.

Pellet-Einzelofen oder Pellet-Zentralheizung

Der Pellet- Einzelofen eignet sich für das Beheizen von einzelnen Räumen und wird wie ein Kaminofen direkt im Raum aufgestellt und angeschlossen. Er besteht aus zwei Baugruppen: dem Vorratsbehälter für die Pellets und dem eigentlichen Brennraum. Der Vorratsraum, von welchem die Pellets automatisch in den Brennraum gefördert werden, hat ein Fassungsvermögen von durchschnittlich 50 kg. Diese Menge reicht je nach Heizdauer und Raumgröße für 24 bis 100 Stunden.
Der Handel bietet die unterschiedlichsten Öfen an. Anschaffungskosten für solch eine Pelletheizung sind von ca. 1000 Euro beliebig steigerbar. Zurzeit kostet eine Tonne Holzpellets ca. 200 Euro. Der Einzelofen hat je nach Anschaffungspreis unterschiedliche Qualitätsmerkmale:
• Heizleistung per Hand oder über Fernbedienung einstellbar
• Heizleistung zwischen 2 und 15 kW
• verschiedene Designs

Es ist auf jeden Fall empfehlenswert bei der Anschaffung einer solchen Pelletheizung Preise zu vergleichen, da es mittlerweile nicht nur ein großes Angebot sondern auch enorme Preisunterscheide gibt.

Pelletzentralheizung-die kostengünstige Alternative

Entscheidet man sich, ein Ein- oder Zweifamilienhaus mit einer Pellettheizung zu betreiben sind Aufwand und auch Investitionskosten um einiges höher. Durchschnittlich 14.000 Euro kommen für eine komplette Heizungsanlage zusammen. Solch eine Anlage besteht aus wesentlich mehr Baugruppen als oben beschriebener Einzelofen, so dass der Preis (auch durch die recht niedrigen Folgekosten) durchaus gerechtfertigt ist.
Auch wenn bei der Pelletheizung Preise für die Anschaffung höher sind als bei herkömmlichen Heizungsanlagen punktet sie bei den Kosten für die Wärmegewinnung, denn das Brennmittel ist um einiges günstiger. Eine Tonne Erdöl kosten im Vergleich zu einer Tonne Pellets 800 Euro mehr. Zwar ist der Verbrauch an Pellets für die gleiche Wärmeleistung in der Quantität höher, die Kostenersparnis liegt jedoch immerhin bei 100 bis 150 Euro pro Monat, eine vierköpfige Familie kann im Schnitt 40 % der Heizkosten einsparen. Geht man von gleichbleibend steigenden Energiekosten aus hat sich die Anschaffung einer solchen Heizungsanlage nach 8 bis 10 Jahren bezahlt gemacht. Hinzu kommt, dass man beim Umrüsten auf eine umweltschonende Pelletheizung, zum Beispiel von KWB, unter anderem auf staatliche Förderung zählen kann.

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